gründung start selbständigkeitJedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Das gilt insbesondere für die Neugründung eines Unternehmens oder den Aufbau einer eigenen Existenz. Geht dieser Zauber in der Anfangsphase verloren, sinkt die Motivation und die Umsetzung gerät ins Stocken. Das Neue endet, bevor es begonnen hat. Übrig bleiben Ernüchterung, Selbstzweifel und die Frage ‚Was haben die anderen, was ich nicht habe?‘. Für den Erfolg und das Scheitern einer neuen Geschäftsidee gibt es zahlreiche Gründe. Wenn eine Idee jedoch bereits in der Fiktionsphase stecken bleibt, gibt es nur eine Ursache: die eigene innerer Haltung. Häufig boykottieren wir uns selbst, bevor wir überhaupt dem ersten Wettbewerber begegnen. Der Weg zum Ziel erscheint so lang, dass der Mut bereits vor dem ersten Schritt verloren geht. Das Träumen von der Idee bringt mehr Spaß und ist risikoärmer als die tatsächliche Umsetzung. Der eigene Anspruch ist so hoch, dass kein Zwischenergebnis je gut genug ist, um weiterzumachen. Es fehlt ein konkretes Zielbild. Die Gründung steht im Widerspruch zu einem wichtigen persönlichen Wert oder einer alten Überzeugung, z.B. „Geld verdirbt den Charakter“. Die Liste der inneren Widerstände ist endlos. Sie alle gilt es im Laufe der Zeit zu verstehen und zu überwinden. Die Anfangseuphorie zu nutzen, in konkretes Handeln zu überführen und langfristig aufrechtzuerhalten, ist der Schlüssel zu jedem Erfolg. Einige aktuelle Bücher können Ihnen auf diesem Weg vielleicht behilflich sein:

  • The Art of the Start von Guy Kawasaki – konkret und inspirierend zugleich führt der Autor mit Anekdoten und Checklisten durch die wichtigsten Gründungsthemen, dabei regt er immer wieder die kritische Prüfung und konsequente Weiterentwicklung der eigenen Idee an.

Viel Spaß beim Lesen!

Bei Interesse an einer persönlichen Beratung finden Sie das entsprechende Coachingangebot von LaCoach zum Thema Lebensträume und verborgene Potenziale hier.

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